Stadtwerke Saarbrücken sichern physische und virtuelle Server mit SEP Sesam

Hierzu holten sie sich Unterstützung vom SEP-Partner BW-Tech aus dem badischen Hockenheim, für den Wolfgang Heep lobende Worte findet:

„BW-Tech haben wir bei Planung und Implementierung als kompetentes Systemhaus für alle Aspekte der Datensicherheit kennengelernt, das sich hervorragend mit SEP Sesam auskennt. Bei technischen Schwierigkeiten hat BW-Tech stets konstruktive Lösungen gefunden. Darüber hinaus wissen wir es sehr zu schätzen, dass BW-Tech auch bei Fragen im laufenden Betrieb für uns stets erreichbar ist und uns sofort weiterhilft.

Bereits seit zehn Jahren verwenden die Stadtwerke Saarbrücken die Backup-Software SEP sesam zur Sicherung der unternehmenskritischen Datenbanken und Applikationen. Beim jüngsten Projekt, dem schrittweisen Umzug von physischen Servern auf virtuelle Maschinen, vertrauen die Versorgungsbetriebe erneut SEP.

Die Stadtwerke Saarbrücken versorgen knapp 180.000 Menschen im Saarland mit Strom, Wasser und Erdgas und über 7.000 Gebäude beziehen Fernwärme. Damit das sprichwörtliche Licht im Saarland nicht ausgeht, werden die Versorgungsnetze rund um die Uhr in einer zentralen Netzleitstelle in der Landeshauptstadt überwacht. Die entsprechenden Datenbanken und Applikationen sichert das Unternehmen seit einem Jahrzehnt mit SEP sesam. „Ein Systemhaus, das seinerzeit eine grafische Applikation für uns entwickelt hat, hat uns SEP empfohlen“, erinnert sich Wolfgang Heep. Er und zwei weitere Kollegen betreuen die prozesstechnischen Datennetzwerke für die Netzbetriebsführung von Strom, Gas, Wasser und Fernwärme.

Virtualisierung der IT-Umgebungen

Seit 2007 forcieren die Netzwerktechniker den Umzug der physischen Server in virtualisierte Umgebungen. Die Gründe hierfür sind leicht nachzuvollziehen: Physische Server sind bei der Anschaffung und im Unterhalt teurer als virtuelle Maschinen. Zudem sind deren Ressourcen in der Regel nicht ausgelastet und sie bieten keine Ausfallsicherheit. Da die Applikationen in der Netzleittechnik oft jahrzehntelang unverändert im Einsatz sind, fällt es schlichtweg auch schwer, in die Jahre gekommene Hardware adäquat zu ersetzen. Als virtuelle Maschinen können diese Applikationen kostengünstig und vor allem ausfallsicher weiter betrieben werden – ganz gleich, ob sie auf einem älteren Windows-, Unix- oder Linux-Betriebssystem arbeiten.

„Gerade die Tatsache, dass wir die unterschiedlichsten Betriebssysteme und Datenbanken mit einer zentralen Backup-Software sichern konnten, hat uns stets bei SEP sesam begeistert“, sagt Wolfgang Heep. „Als wir mit der Virtualisierung starteten, hat SEP sesam das noch nicht unterstützt – und wir haben uns ernsthaft auf dem Markt nach alternativen Backup-Lösungen umgesehen. Diese konnten uns jedoch weder hinsichtlich ihrer Funktionalität überzeugen, noch konnten sie mit SEP sesam im Preis konkurrieren.“ Im Herbst 2009 veröffentlichte SEP dann die Unterstützung für virtualisierte Umgebungen. Und damit waren die Gedankenspiele zur Ablösung von SEP sesam endgültig vom Tisch.

Hochverfügbarkeit dank Virtualisierung

Die Einführung der Server-Virtualisierung bei den Stadtwerken Saarbrücken brachte zusätzliche Komplexität in die Datensicherung, da nun physische Server und virtuelle Maschinen parallel gesichert werden müssen. „Zum Glück beherrscht SEP sesam beides sehr gut, sodass wir unsere gesamte heterogene Serverlandschaft zentral mit einer Software sichern können“, äussert sich Wolfgang Heep zufrieden.

Im Herbst 2011 umfasst die virtuelle Server-Infrastruktur bei den Stadtwerken bereits rund 50 virtuelle Maschinen auf drei physischen Fujitsu-Servern mit x64-Prozessoren. Als Storage fungiert ein virtuelles SAN von Datacore. Sollte einer der drei Server ausfallen, so übernehmen automatisch die beiden anderen Rechner die Dienste des dritten Servers – ohne dass es dabei zu einem Ausfall eines Dienstes kommt.

Die Ablösung der physischen Server durch virtuelle Maschinen werden die Techniker in den kommenden Jahren fortsetzen. Sobald bei einem in die Jahre gekommenen Rechner eine Ersatzbeschaffung ins Haus steht, überlegen sich die Techniker genau, ob dieser als virtuelle Maschine weiter betrieben werden kann – oder ob es stichhaltige technische Argumente dafür gibt, dass eine spezielle Applikation weiterhin einen physischen Server erhält.

Backup-To-Disk ermöglicht schnelleres Recovery

Mit der Einführung der Virtualisierung aktualisierten die Stadtwerke auch ihre Sicherungshardware. Hierzu holten sie sich Unterstützung vom SEP-Partner BW-Tech aus dem badischen Hockenheim, für den Wolfgang Heep lobende Worte findet: „BW-Tech haben wir bei Planung und Implementierung als kompetentes Systemhaus für alle Aspekte der Datensicherheit kennengelernt, das sich hervorragend mit SEP sesam auskennt. Bei technischen Schwierigkeiten hat BW-Tech stets konstruktive Lösungen gefunden. Darüber hinaus wissen wir es sehr zu schätzen, dass BW-Tech auch bei Fragen im laufenden Betrieb für uns stets erreichbar ist und uns sofort weiterhilft.“

Jetzt werden alle relevanten Server – virtuelle und physische Server – über Nacht komplett mit SEP sesam auf einem MSA-Diskarray von HP gesichert, bevor die Daten dann am nächsten Tag auf LTO-4-Bänder geschrieben werden, die dann an einem zweiten Standort archiviert werden. Für die Erstsicherung auf Platte entschieden sich die Stadtwerke, weil damit im Ernstfall die Wiederherstellung eines Servers in wesentlich kürzerer Zeit möglich ist. Brzda spalikova Als Backup-Server ist ein
HP-Server DL380 mit Windows als Betriebssystem im Einsatz.

Die Sicherung der virtuellen Maschinen erfolgt über die VADP-Schnittstelle (vStorage APIs for Data Protection) von vSphere. Damit kann der SEP-sesam-Backup-Server auf die einzelnen virtuellen Maschinen zugreifen und im laufenden Betrieb einen Snapshot erstellen, ohne dass dafür ein zusätzlicher Backup-Client in jeder einzelnen virtuellen Maschine installiert werden muss.

Weitere Informationen zu den Saarbrücker Stadtwerken unter:

www.saarbruecker-stadtwerke.de